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11. November 2013

Sag zum Abschied lauthals: Servus!
Das 20. und letzte Bayreuther Skalpell am 20. November. Zum letzten Mal wird die Klinge gewetzt! 

Bayreuth. Es wird mehr als nur ein Auge tränen, wenn der Schlussapplaus verklungen ist: Nach fünf Jahren und 20 Ausgaben wird das Bayreuther Skalpell Geschichte sein. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus der gesamten Republik (also gut, aus Detmold, Hinterzarten, Fulda und Schwedt war niemand da, aber sonst wirklich fast von überall) waren zu Gast und viele Gäste haben manch einen rauschenden Abend mitten in der Woche erlebt. Dafür sei auch an dieser Stelle allen Mitwirkenden und allen Besucherinnen und Besuchern herzlich gedankt.

Vor der Rückschau aber erst der Ausblick: Denn zum Abschluss lassen es die Skalpellistas nochmal ordentlich krachen. Beginn ist wie immer um 19.30 Uhr in der Rosenau in Bayreuth. Beste Kleinkunst-Unterhaltung garantieren dann Peter Wolter, Franziska Wanninger, Martin C. Herberg, Jörg Kaiser und Capote.

Peter Wolter, irgendwie Liedermacher, aber irgendwie auch mehr wird aus Berlin dazu kommen.

Franziska Wanninger bildet schon rein geografisch den Gegenpol. In ihrem Soloprogramm "Just und Margit" bietet die Münchnerin ein wildes Potpourri bayerischer Eigenarten. Mit schauspielerischer Treffgenauigkeit spielt sie sich durch die verschiedensten skurrilen Situationen. Dabei erzählt sie pointiert und rasant, hintersinnig-bissig, aber auch liebenswert-mitreißend.

Martin C. Herberg begeistert mit einer unkonventionellen Melange aus virtuosen Gitarrenstücken, exzellenten Songs, klangmalerischen, Eigenkompositionen und eigenwilligen Interpretationen von "Klassikern" der U- und E-Musik. Er sammelt damit begeistertes Publikum und begeisterte Kritiken, wie andernorts Leute Senfflecken auf weißen Hemden.

Jörg Kaiser aus Burgthann kann man nicht erklären, man muss ihn erleben. Witze im Sekundentakt machen viele,  aber kaum jemand kann das so herzerfrischend und wahrhaft komisch wie dieses Naturtalent. Letzter Aufruf beim Skalpell für diesen Klasse-Künstler.

Den passenden Abschluss machen Capote, denn immer war es auch das Anliegen des Bayreuther Skalpells, Künstlern aus der Region eine Bühne zu geben. Treibende Bassdrums, klare Gitarren , minimalistisches Klavier: Das macht den melancholischen Folksound von Capote aus. Dazu kommen Texte über alltägliche Situationen, die jeden sofort ansprechen und mitreißen. Maßgeblich beeinflusst von Tom Waits experimentiert das Trio mit dem Singer-Songwriter Timo Rennemann und den beiden Multiinstrumentalisten Constantin Wolfrum und Steve auch mit exotischen Rumba-, Polka- oder gefühlvollen Walzer-Rhythmen.

Karten für das Bayreuther Skalpell gibt es online zum Selberausdrucken bei okticket.de. Außerdem in Bayreuth in der Geschäftsstelle des NK, Maxstraße, an der Theaterkasse in der Opernstraße, im Base-Shop im Rotmain-Center und bei Tee Gschwendner in der unteren Maxstraße.